Tag 34: Tokio

Samstag 16.7.83

(Anne) Morgens zur Bank und Post, dann auf den Markt. Alles etwas anders als bei uns. Man ist viel höflicher und bedankt sich öfter. Wir haben Sachen eingekauft um ein „Deutsches Essen“ zu machen: Suppe, Grüne Soße + Kartoffeln, Dessert. War alles etwas improvisiert und ohne richtige Zutaten. Schmeckte trotzdem allen.

Nachmittags sind wir noch zu einem Fahrradladen gefahren und haben tatsächlich 2 Räder, die halbwegs was taugen bekommen. 1 Std. durch die Stadt zurück. Ganz schön chaotisch zum Schluß verfahren aber dennoch gefunden! Müde in die Betten gefallen – Fan an.

Ergänzung: Japan, Linksverkehr, dichter Verkehr, keine einfachen Voraussetzungen zur Orientierung auf dem Fahrrad. Alle Straßenschilder auf japanisch, keine Straßennamen, sondern die Blöcke sind bezeichnet und nummeriert. Am Ende fuhren wir bis an die uns bekannte Bahnlinie und dann an der zick-zack entlang.

Das Foto zeigt Anne und mich drei Tage später kurz vor dem Aufbruch zu unserer Fahrradtour. Die „halbwegs was taugenden“-Räder waren eigentlich sehr gut, sie hatten z.B. Scheibenbremsen, was in Deutschland damals völlig unüblich war, aber in den japanischen Bergen unumgänglich.

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